Runflyer 2012

•13. Februar 2012 • Schreibe einen Kommentar

der Entwurf des Flyers zum 5. Scooterist Weekend ist fertig und geht gerade zum Drucker

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Blau und Weiß wie lieb ich dich, Blau und Weiß verlass mich nicht!

•24. Januar 2012 • 1 Kommentar

Rollervorstellung: Franks Vespa T5

Sie hat schon ihre Gründe, die Farbgebung von Franks Vespa T5. Ist der gebürtige Recklinghausener doch als Bergmann in Gelsenkirchen inne Zeche eingefahren und somit auch selbstverständlich  echter Schalker!
Und wie frisch ausse Weisskaue steht es dann auch da, dat Schätzken!

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In feinstem Perlmutt mit Metallikblau schimmert die Vespa lecker wie der Speck aufe Stulle.
Im Motor gibbet natürlich nur vom Feinsten: Ein 172cm³ Malossi mit überarbeiteten Zylinderkopf  und angepasster Welle wird vonner  30-iger Mikuni-Tränke  mit 350-iger Kawasaki Membran zwangsbeatmet . Dat die Puste wieder rauskommt, dafür sorgt der JL Chromauspuff.
Die Cosa Kupplung und ein längeres Getriebe bringen die Pferdchen auffe Strasse und die Bitubo Feberbeine vorne und hinten sorgen dafür datse da auch bleiben.Und wennse mal den  Anker werfen muss steht die Scheibenbremse vorne mit verchromten Druckgeber parat.

Also: nen fein Dingen, dem Frank seine weiss-blaue Perle 🙂

Tourismo Veloce: Die schnelle Reisende wird 50!

•24. Januar 2012 • 1 Kommentar

Happy Birthday TV175       

Hatte ich fast vergessen: Meine liebe alte Lambretta TV175 feiert dieses Jahr ihren Fuffzigsten!
Laut Typenschild ist es ein Baujahr 1962.
„Moment mal“- würden jetzt die Kenner sagen,“die Serie 2 wurde nur bis November 61 gebaut.“ Das ist richtig. Aber der deutsche Importeur Schlote aus Hamburg hat wohl von den letzten Maschinen nen ganzen Schwung importiert, diese bekamen dann 62 ihr Typenschild.
Typisch ist die deutsch Sonderausstattung: Blinker, die nur für diese Maschine von Hella gebaut wurden, die besondere Nummernschildhalterung und das Rücklicht, welches auch auf der Zündapp Bella vorkam.
Ausserdem hatten die deutschen Serie 2 in der Regel umfangreiches Chromzubehör. Was allerdings nicht zum gewünschten Verkaufserfolg führte. Auch meine TV verliess erst 1965 den Laden und wurde zugelassen.

Zu mir kam der Roller im Jahr 1990 als ich ihn zufällig bei einem Nachbarn in der Garage entdeckt  hatte. Der Zustand war eigentlich gut, trotzdem habe ich in damals neu lackiert. Das macht man damals halt so…

Seither hat die TV mich auf unzählige Rollertreffen  – bis hin nach Nordengland – gefahren. Während meines Studiums in Holland musste sie sogar als Alltagsroller herhalten und bekam so mehr als 100.000km auf den Tacho. Mittlerweile werkelt ein Kolben  im sechsten! Übermaß  im Zylinder.
Jetzt kriegt der Roller sein verdientes Gnadenbrot und wird nur noch gelegentlich zu Rollertreffen ausgefahren. Die Spuren der vergangenen 22 Jahre haben sich in den Lack verewigt, ich mags so. Jede Macke erinnert mich an die schöne Zeit auf den Runs und den tollen Reisen. Auf der Werkbank liegt noch eine 186 Conversion, mal sehen ob ich noch Zeit finde sie zu implantieren,. Wenn nicht – auch nicht schlim. Die TV läuft ja :)…

Also nochmal: Happy Birtday TV175 !

Dein Gerrit

Bands of Gold: Ein Buch beschreibt die Scootercene

•23. Januar 2012 • Schreibe einen Kommentar

Neu erscheint gerade das Buch „Bands of Gold“

Das Buch „Bands of Gold“ beschreibt die Szene der Scooterists in Deutschland. Die Subkultur rund um die berühmten Blechroller Vespa und Lambretta wird ehrlich, kritisch aber auch mit einem Augenzwinkern beschrieben. Neben den Scooterclubs werden außerdem die Foren der Szene und die Veranstaltungen der Clubs, wie etwa Treffen (sog. Runs), Nighter und Costumshows, im Buch vorgestellt.

Mit „Bands of Gold“ versucht Michael „Muckl“ Martin außerdem, seine eigene Sozialisation durch die Szene zu beschreiben, er nennt Tiefpunkte, aber auch Highlights, die ihn dazu bewogen haben, die Szene der Rollerfahrer so zu sehen wie sie eben ist: Als eine Gruppe mit Werten „aus Gold“ und als ein Band der Zusammengehörigkeit, über Jahre oder gar Lebensabschnitte hinweg. Ziel des Autors ist es, auf eigener Achse (selbstverständlich mit dem Roller) ausgewählte Clubs anzufahren, sie zu befragen und so einen möglichst authentischen Eindruck von dem zu erhalten, was hinter der Clubszene steht. Neben den Clubs werden natürlich auch die vielen Scooterists in Deutschland gefragt, wie sie die Szene betrachten, welchen Stellenwert diese in ihrem Leben einnimmt, und was es eben bedeutet, mit dem Roller ein Leben lang verbunden zu sein.

www.scooterclubs.eu

We are Mods, we are Mods, we are,we are Mods!!!

•23. Januar 2012 • Schreibe einen Kommentar

Eine Reminiszens an den Kultfilm der Rollerszene: Quadrophenia

Kaum ein anderer Film hat die Scooterscene – besonders Ende der Achtzige/anfang der Neunziger Jahre geprägt wie Quadrophenia. Für viele Rollerfahrer waren die Bilder von Jimmy und seiner Gang Einfluss und Vorbild für die Entwicklung des Scooterboy-Styles.  Schliesslich verschmolzen Anfang der Neunigziger die Elemente von Mods, Skins, Psychobilly u.v.m. zum Stil „Scooterboy „. Man darf nicht vergessen – es gab noch kein Internet- und man sog alles was aus England – dem Mutterland der Scene-  kam begierig auf :).
Viele jüngere Leute kennen diesen Film nicht, das ist uns Grund ihn hier nochmal wieder vorzustellen.

(Quelle: Wikipedia): „Der Film behandelt die Identitätskonflikte britischer Jugendlicher der Arbeiterklasse in den 1960er Jahren. Als Grundlage dieses Konfliktes werden die Vertreter zweier Subkulturen der 1960er Jahre, die Mods und die Rocker in Großbritannien verwendet. Im Zentrum des Films steht der junge James Michael „Jimmy“ Cooper, der Mitte der 1960er Jahre in London einer Clique von Mods angehört. Im Gegensatz zu den Rockern, die in Lederkleidung auf schweren Motorrädern in der Stadt unterwegs sind, bevorzugen Mods Anzüge und als Gegensatz hierzu alte Militärparka mit entsprechenden militärischen Abzeichen; anstelle der Motorräder fahren Mods häufig getunte Motorroller (mehrere Spiegel am Schmutzfänger), hauptsächlich der Marke Lambretta oder vereinzelt Vespa. Jimmy hat Probleme mit seinen Eltern, die ihn für schizophren halten, ist unzufrieden mit seinem langweiligen Job als Bürobote und taucht in seine Welt, wenn er zusammen mit seinen Freunden Dave, Chalky, Spider und den anderen Mods auf den Motorrollern durch die Straßen fährt, Partys feiert und „bunte Pillen“ (Amphetamine) einnimmt, die man sich auch durch Apothekeneinbrüche besorgt. Zu einem ersten großen Konflikt für Jimmy kommt es, als er seinen alten Freund Kevin wieder trifft, der bei der Army war und sich als Rocker herausstellt. Bei einer nächtlichen Schlägerei, in die beide involviert sind, lässt Jimmy Kevin im Stich und fährt davon, während Kevin von den anderen Mods zusammengeschlagen wird. Im Brighton der 1960er Jahre finden große Tanzveranstaltungen für Jugendliche statt. Dort geraten die verfeindeten Gruppen der Mods und Rocker regelmäßig aneinander, was in offenen Straßenschlachten endet. Jimmy und seine Gruppe fahren an einem Wochenende ebenfalls nach Brighton, um dort mit anderen Mods zu feiern. Aus der Masse der Mods sticht Ace hervor, der als eine Art Eintänzer auftritt. Am nächsten Tag kommt es wiederum zur Straßenschlacht. Nach einiger Zeit werden die rivalisierenden Gruppen von Polizisten auseinandergetrieben oder eingekesselt und viele tobende Jugendliche festgenommen. Jimmy kann während des Tumults mit seiner heimlichen Angebeteten Steph in einen Schlupfwinkel zwischen den Häusern fliehen. Aufgeputscht und außer Atem lieben sie sich hektisch. Kaum wieder auf der Straße, wird Jimmy verhaftet und mit seinem Idol Ace in einen Polizeibus verfrachtet. Ace‘ beeindruckt Jimmy vor Gericht stark, indem er die geforderte Kaution für die gesamte verhaftete Gruppe der Mods bar bezahlt. Zurück in London, beflügelt von den Erlebnissen des Wochenendes, kommt Jimmy nicht mehr in sein altes Leben zurück. Er kündigt seinen Job, fliegt bei seinen Eltern raus, verkracht sich mit seinen Freunden und muss feststellen, dass Steph das Wochenende und das kurze Zwischenspiel mit Jimmy als Spaß abtut. Nachdem Jimmys Motorroller bei einem Unfall komplett zerstört wird, beschließt er, Ace in Brighton zu suchen und sich ihm anzuschließen. Als er Ace endlich findet, sind alle Erwartungen mit einem Mal zunichte: Ace arbeitet als „Bell Boy“, er ist einfacher Kofferträger in einem Hotel. Jimmy stiehlt Aces Motorroller und fährt an die Steilküste von Dover. Dort steuert er den Roller auf die Klippen zu.

The Torch SC besuchte den Golden Torch SC in England

•22. Januar 2012 • Schreibe einen Kommentar

Im März 2010 besuchten wir den Golden Torch SC aus Stoke on Trent in England.
Diese hatten uns im Vorjahr beim 2. Scooterist Weekend besucht.
Wir wurden herzlich empfangen, der Club sorgte für den Shuttle vom Flughafen Manchester und hatte auch das Hotel besorgt.
Direkt am ersten Abend war im Hotelkeller ein feiner Northern – und Modernsoulnighter.
Das richtige Warmup mit leckerem englischen Bier und netten Leuten.
Am Samstag machten wir dann die City von S.o.T. unsicher, ein nettes Mädel vom Club spielte für uns den Guide 🙂

Highlight war dann der Besuch des Northern Soul Allnighters in der legendären Kings Hall. Tausend Tänzer schwebten übers Parkett,
eine geiles Beispiel wie aktiv die älteste Clubscene der Welt in England noch ist.
Den Sonntag liessen wir dann in Clubpub noch bis zur last Order ausklingen.
Thanks a lot Golden Torches !!

Einige Eindrücke von diesem Abend sind in diesem Video zusammengefasst. Viel Spass beim anschauen  and KTF!

Über den Torch Scooter Club

•22. Januar 2012 • 1 Kommentar

Der Torch Scooter Club besteht aus Rollerenthusiasten, welche seit über 20 Jahren begeistert klassische Vespas und Lambrettas fahren.
Ende der Achtziger Jahre entstand so eine Subkultur, welche sich durch eigene Musik und Styles von anderen Bewegungen der Zeit unterschied: die Scooterscene.
Auch wenn diese Scene heute nicht mehr so viele Mitglieder wie früher hat: Es gibt sie noch, die treuen Bewahrer des Scooterists Lifestyles.

Dieser Tradition verbunden entstand 2006 THE TORCH SCOOTER CLUB. Die Fackel symbolisiert für uns die Flamme, die seit Jahren in uns brennt, nicht verlöscht und die wir in uns weiter tragen. Ausserdem war sie das Symbol des legendären Northern Soul Clubs „Golden Torch“ in Stoke on Trent/ UK. Dort gibt es heute noch den Golden Torch SC zu dem wir eine freundschaftliche Beziehung einschliesslich gegenseitiger Besuche unterhalten.

Die Mitglieder des Torch SC leben verteilt im Ruhrgebiet, im Münsterland, im Sauerland und in Hamburg. Regelmässig veranstalten Sie gemeinsam Northern Soul Nighter und Scooterruns.
Trotz der vermeintlichen Entfernungen halten wir Kontakt per Telefon, Email und Facebook, getrieben von der Liebe zum Rollerfahren.

Keep the faith

Kontakt zum Torch SC: gerrit@the-torch-sc.de